Antwort - Rufzeichen in der Anfangszeit des Amateurfunks
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- Kategorie: Zum Nachdenken
- Veröffentlicht am Sonntag, 25. November 2007 18:21
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Im Buch "Amateurfunk im Wandel der Zeit" findet man eine Erklärung für die verschiedenen Rufzeichen von OM Gramich:
Ab 24. Nov. 1924 konnten in Deutschland Versuchssendelizenzen beantragt werden.
Die Rufzeichen setzten sich aus einem Gebietskenner (z.B. v ? x für Bayern) und einer Ziffer zusammen.
Ab 1. Sept. 1925 kam für Weitverkehrssender noch ein Landeskenner dazu, für Deutschland ein ?K?, für die USA ein ?U?.
Im Archiv der QSL-Collection ist für OM Gramich das Rufzeichen "K-W3" verzeichnet.
Auf Vorschlag der IARU wurde später noch ein Kontinentkenner hinzugefügt, für Europa ein ?E?.
Die deutsche Reichspost führte für Versuchssender neue Kennzeichen ein:
im Reichsgebiet wurde EK4AAA ? EK4TZZ verwendet.
Für Bayern wurde als Suffix UAA ? WZZ genutzt, für Württemberg XAA ? YZZ, für die Stadt Danzig ZAA ? ZZZ. Dies war der Stand 1926.

Das bedeutet, dass EK4UAH seinerzeit ein offizielles Bayerisches Amateurfunkrufzeichen war.
In der Washinghtoner ?Weltnachrichtenkonferenz? wurden am 25. Nov. 1927 neue Landeskenner vereinbart, die ab 1. Jan. 1929 gültig wurden:
Deutschland bekam als Landeskenner den Buchstaben ?D?.
Weitere Rufzeichen von OM Gramich waren unter anderem D4UAH, D4EUH, D4BAP.


